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Ratzeburger Förderprojekte 11.07.2017 

Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ beschließt weitere Projektförderung

Der Begleitausschuss der „Partnerschaft für Demokratie der Stadt Ratzeburg und des Amtes Lauenburgische Seen“ hat auf seiner jüngsten Sitzung in Buchholz den Weg für eine weitere Projektförderung geebnet. Unter dem Titel „AkzepTanz“ stellte Stefanie Petersen vom Diakonischen Werk Herzogtum Lauenburg die Idee eines integrativen Tanzprojektes vor, dass vor allem Begegnung zwischen einheimischen und zugewanderten Jugendlichen schaffen soll. In den Ratzeburger Kinder- und Jugendeinrichtungen Gleis21 und Stellwerk, Anlaufpunkte für zahlreiche Jugendliche unterschiedlicher Herkunft, werden die G-Breakers, eine regional renommierte Breakdance-Formation, in mehreren Tanz-Workshops Jugendliche und junge Erwachsene aus unterschiedlichen Kulturkreisen einladen, sich vielfältige Tanzstile zu erarbeiten. Dabei soll das gemeinsame Tanzprojekt vor allem Akzeptanz schaffen und tanzend Wege öffnen, um sich besser kennenzulernen und Vorbehalte im persönlichen Kontakt abzubauen. Am Ende der Workshopreihe sollen die Teilnehmer*innen in einer kleinen, öffentlichen Abschlussveranstaltung ihre Tanzerfolge und vor allem den entwickelten „Teamspirit“ präsentieren können.

Der Projektvortrag von Stefanie Petersen überzeugte die Mitglieder des Begleitausschusses. Einstimmig wurde eine Förderung mit dem Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beschlossen.

AkzepTanz

Stefanie Petersen von Diakonischen Werk Herzogtum Lauenburg freut mit ihrem Projektpaten Peter Linnenkohl (li.) und Begleitausschussvorsitzenden Sami El Basiouni (re.) über die positive Projektbewilligung für ihr Projekt „AkzepTanz“


Im Verlauf der Sitzung beschlossen die Mitglieder des Begleitausschusses weiterhin, zukünftig in öffentlichen Sitzungen zu tagen, damit potentielle Projektträger*innen sich ein Bild vom Ablauf einer Projektvorstellung und der Arbeit des Ausschusses machen können. „Wir hoffen damit, bei potentiellen Projektträger*innen Ängste abzubauen, sich und das eigene Projekt vor einem solchen Gremium zu präsentieren und wollen Mut machen, uns von ihren Ideen zu berichten. Dabei wird Karl Schneider von unser Fach- und Koordinierungsstelle immer auch beratend und wegweisend unterstützen können. Informationen zu unseren Fördermöglichkeiten sind unter www.partenerschaftdemokratie.de zu finden“, sagte Sami El-Basiouni, Vorsitzender des Begleitschauschusses.